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Was beim KFZ-Versicherungswechsel beachtet werden muss

23.10.2013 - Auch in diesem Jahr können Autofahrer wieder mit einem Wechsel ihrer KFZ-Versicherung bares Geld sparen, den Geldbeutel schonen und sich gleichzeitig mehr Leistung sichern. Der ADAC gibt Tipps, was es bei einem KFZ-Versicherungswechsel zu beachten gilt.

Fristen

Möglich ist der Wechsel der Police in der Regel zum Ende des Kalenderjahres, da die meisten Versicherungsverträge vom 1. Januar bis zum 31. Dezember laufen. In diesen Fällen muss die Kündigung spätestens bis zum 30. November 2013 bei der Versicherungsgesellschaft eingehen. Da dieses Datum in diesem Jahr auf einen Samstag fällt, reicht es aus, wenn das Kündigungsschreiben am Montag, den 2. Dezember 2013 bei der Versicherung eingeht.

Außerordentliche Kündigung

Wer die Frist vom 2. Dezember 2013 zur Kündigung verpasst, kann unter Umständen auch vom außerordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch machen. Dieses können Sie nutzen, wenn sich die Versicherungsprämie erhöht, ohne dass ein Schadenfall die Ursache ist. Denken Sie daran, den alten Vertrag erst dann zu kündigen, wenn der neue abgeschlossen ist. Bei der Teil- und Vollkasko dürfen Versicherer nämlich Verträge auch ablehnen. Autofahrer sollten in jedem Fall vor einem Wechsel prüfen, ob der neue Versicherer den Vertrag in demselben Umfang akzeptiert, wie der augenblickliche Anbieter. Generell sollte das Kündigungsschreiben rechtzeitig per Einschreiben mit Rückschein abgeschickt werden.

Versicherungsleistungen genau prüfen

Es empfiehlt sich, mehrere Angebote einzuholen und die Versicherungsleistungen zu vergleichen, denn billig ist nicht immer gut. Auch bei langjährig bestehenden Verträgen lohnt sich ein Vergleich, denn die meisten Versicherer haben die bisherige Schadenfreiheitsstaffel von 25 auf 35 Jahre erweitert, aber nur für neue Verträge.

Das sollten Sie bei einem Wechsel beachten

Sonderrabatte und -Einstufungen gehen in der Regel nicht mit auf den neuen Versicherer über. Also vorher prüfen, ob solche vorliegen. Nicht immer lohnt sich der Wechsel von der Voll- in die Teilkasko. Die Prämienhöhe der Vollkasko ist abhängig vom Schadenfreiheitsrabatt. In der Teilkasko gibt es diesen Rabatt meist nicht. Die Selbstbeteiligung kann bei der Voll- und der Teilkasko unterschiedlich hoch sein. Auch der Verzicht auf eine Selbstbeteiligung ist möglich. Oft sind die Prämienunterschiede zwischen den einzelnen Stufen aber so gering, dass sich eine höhere Selbstbeteiligung kaum lohnt.

redaktionell verantwortlich: mittelstanddirekt